Wir über uns — Satzung

Leit­bild Chronik Organ­i­gramm Satzung Vor­stand

 

Satzung des “SKM Lin­gen e. V.”

Fas­sung nach Satzungsän­derung durch Beschluss der Mit­gliederver­samm­lung v. 26.06.2018

 

Name, Sitz, Geschäft­s­jahr und arbeit­srechtliche Grund­la­gen des Vere­ins

§ 1

(1)       Der Vere­in trägt den Namen “SKM Lin­gen e. V.” Er hat seinen Sitz in Lin­gen (Ems). Er ist in das Vere­in­sreg­is­ter des Amts­gerichts Osnabrück unter Nr. 100060 einge­tra­gen.

(2)       Der SKM Lin­gen e.V. ist ein katholis­ch­er Vere­in für soziale Dien­ste in Lin­gen und ein wirtschaftlich und steuer­lich selb­ständi­ges Mit­glied des “SKM Bun­desver­band e. V.”

(3)       Geschäft­s­jahr ist das Kalen­der­jahr.

 

Zweck des Vere­ins

§ 2

(1)          Der Vere­in will dazu beitra­gen,

—   dass Men­schen in Not Helfer und Hil­fe find­en,

—   dass Men­schen zum sozial — car­i­ta­tiv­en Dienst in Kirche und Gesellschaft motiviert und

    befähigt wer­den,

—   dass sich die gesellschaftlichen Bedin­gun­gen der hil­febedürfti­gen Men­schen verbessern.

(2)       Er übt seine Tätigkeit mit ehre­namtlichen und haup­tamtlichen Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern im Sinne des car­i­ta­tiv­en Auf­trags der Katholis­chen Kirche aus.

 

§ 3

(1)       Der Vere­in ori­en­tiert sich in der Wahrnehmung sein­er Auf­gaben an den Erfordernissen in seinem Wirkungs­bere­ich.

(2)       Zu seinen Auf­gaben gehören ins­beson­dere:

—   Beratung und Hil­fe in Erziehungs­fra­gen und ‑prob­le­men,

—   Mitwirkung bei der Erfül­lung von Auf­gaben der Jugend- und Sozial­hil­fe,

—   Über­nahme von Vor­mund­schaften, Pflegschaften und Betreu­un­gen, Gewin­nung von ge-

    eigneten Per­so­n­en für diese Ämter und deren Schu­lung; Mitar­beit in Fam­i­lien­rechtssa-

    chen,

—   Mitwirkung bei der Jugendgericht­shil­fe und Fam­i­lien­gericht­shil­fe,

—   Straf­fäl­li­gen­hil­fe,

—   Hil­fe für Woh­nungslose,

—   Arbeit in sozialen Bren­npunk­ten,

—   Beratung und Hil­fe in beson­deren sozialen Schwierigkeit­en,

—   Schaf­fung von Ein­rich­tun­gen zur Erfül­lung der vor­ge­nan­nten Auf­gaben,

—   Ein­rich­tung und Unter­hal­tung von Beschäf­ti­gungsplätzen,

    für Per­so­n­en in beson­deren sozialen Schwierigkeit­en,

—   Mitar­beit in kirch­lichen, behördlichen und anderen Gremien,

—   Öffentlichkeit­sar­beit,

—   Sozial­ber­atung für Schuld­ner.

(3)       Der Vere­in übt diese Tätigkeit in Zusam­me­nar­beit mit kirch­lichen Stellen, Organ­i­sa­tio­nen der freien Wohlfahrt­spflege und den zuständi­gen Behör­den aus.

(4)       Zur Durch­führung der Vere­in­sauf­gaben wird eine Geschäftsstelle unter­hal­ten.

 

§ 4

(1)       Die gesamte Tätigkeit des Vere­ins dient unmit­tel­bar und auss­chließlich gemein­nützi­gen und mildtäti­gen sowie kirch­lichen Zweck­en im Sinne der Abgabenord­nung. Der Vere­in ist selb­st­los tätig und ver­fol­gt nicht in erster Lin­ie eigen­wirtschaftliche Zwecke. Mit­tel dür­fen nur für satzungs­gemäße Zwecke ver­wen­det wer­den.

(2)       Die Mit­glieder des Vere­ins erhal­ten keine Gewin­nan­teile und in ihrer Eigen­schaft als Mit­glieder keine Zuwen­dun­gen aus den Mit­teln des Vere­ins. Es darf keine Per­son durch Aus­gaben, die dem Zwecke des Vereis fremd sind oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt wer­den.

 

Die Mit­glieder

§ 5

(1)       Mit­glieder des Vere­ins kön­nen auf Antrag natür­liche Per­so­n­en wer­den, die für den Vere­in tätig sind oder seine Zwecke in son­stiger Weise fördern.

(2)       Die Auf­nahme als Mit­glied bedarf eines Vor­stands­beschlusses und ein­er schriftlichen Bestä­ti­gung. Der Antrag kann ohne Angabe von Grün­den abgelehnt wer­den.

(3)       Die Höhe eines Mit­glieds­beitrags wird von der Mit­gliederver­samm­lung fest­ge­set­zt.

 

§ 6

Die Mit­glied­schaft erlis­cht:

1.        durch schriftliche Aus­trittserk­lärung, die an den Vor­stand zu richt­en ist;

2.        durch Weg­fall der Voraus­set­zung des § 5 Abs.1, wenn diese Tat­sache — nach Anhörung des Mit­glieds — durch Vor­stands­beschluss fest­gestellt wor­den ist;

3.        durch Auss­chluss, der durch den Vor­stand mit 2/3 — Mehrheit beschlossen wer­den kann, wenn ein Mit­glied das Anse­hen, oder die Inter­essen des Vere­ins schädigt; das Mit­glied hat das Recht der Beru­fung an die Mit­gliederver­samm­lung.

 

Organe des Vere­ins

§ 7

Die Organe des Vere­ins sind:

1.        die Mit­gliederver­samm­lung

2.        der Vor­stand

3.        der Geschäfts­führer und der stel­lvertre­tende Geschäfts­führer

  

Die Mit­gliederver­samm­lung

§ 8

(1)       Jährlich find­et wenig­stens eine Mit­gliederver­samm­lung statt, und zwar im Laufe der ersten sechs Monate nach Schluss des Geschäft­s­jahres.

(2)       Sie hat unter anderem fol­gende Auf­gaben:

1.        die Wahl der Vor­standsmit­glieder mit Aus­nahme des Geschäfts­führers und des stel­lvertre­tenden Geschäfts­führers

2.        die Wahl von zwei Haushalt­sprüfern,

3.        die Genehmi­gung der Jahres­rech­nung,

4.        die Ent­ge­gen­nahme des Tätigkeits­bericht­es des Vor­standes,

5.        die Ent­las­tung des Vor­standes,

6.        die Fest­set­zung eines Mit­glieds­beitrages,

7.        Beratung und Beschlussfas­sung über die Beru­fung eines Mit­gliedes gegen den Auss­chluss aus dem Vere­in,

8.        Änderun­gen der Satzung,

9.        Beschlussfas­sung über die Auflö­sung des Vere­ins.

(3)       Zur Mit­gliederver­samm­lung wer­den die Mit­glieder vom Vor­stand schriftlich unter Angabe der Tage­sor­d­nung ein­ge­laden. Die Ein­ladungs­frist beträgt 2 Wochen.

(4)       Auf Antrag von wenig­stens einem Drit­tel der Mit­glieder ist eine außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung einzu­berufen.

(5)       Die ord­nungs­gemäß ein­berufene Mit­gliederver­samm­lung ist beschlussfähig ohne Rück­sicht auf die Zahl der Anwe­senden, sie fasst ihre Beschlüsse mit ein­fach­er Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men, soweit diese Satzung nichts Anderes bes­timmt.

(6)       Über die Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung wird eine Nieder­schrift aufgenom­men, die vom Ver­samm­lungsleit­er und Pro­tokollführer unterze­ich­net wird.

 

Der Vor­stand

 § 9

(1)       Der Vor­stand beste­ht aus dem Vor­sitzen­den, dem stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den und min­destens 3 Beisitzern, die nicht beru­flich beim Vere­in angestellt sind. Ein Beisitzer soll Priester sein.

(2)       Außer­dem gehören der Geschäfts­führer und der stel­lvertre­tende Geschäfts­führer dem Vor­stand an. Diese wer­den vom Vor­stand nach Abs.1 berufen. Sie sind Angestellte des Vere­ins und erhal­ten entsprechende Bezüge.

(3)       Der Vor­sitzende, der geistliche Beirat, der Geschäfts­führer und der stel­lvertre­tende Geschäfts­führer müssen katholisch sein.

(4)       Die Vor­standsmit­glieder mit Aus­nahme des Geschäfts­führers wer­den von der Mit­gliederver­samm­lung für drei Jahre gewählt. Wieder­wahl ist zuläs­sig. Der Vor­stand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

Der Geschäfts­führer bleibt bis zu sein­er Abberu­fung durch den Vor­stand nach Abs.1 im Amt.

(5)       Schei­det ein gewähltes Vor­standsmit­glied vor Ablauf sein­er Amt­szeit aus, so wählt die Mit­gliederver­samm­lung auf der näch­sten Sitzung für den Rest der Amt­szeit einen Nach­fol­ger.

 

§ 10

(1)       Vor­stand im Sinne des § 26 BGB sind der Vor­sitzende, der stel­lvertre­tende Vor­sitzende, die Beisitzer sowie der Geschäfts­führer und der stel­lvertre­tende Geschäfts­führer.

(2)          Der Geschäfts­führer und der stel­lvertre­tende Geschäfts­führer sind allein vertre­tungs­berechtigt. Im Übri­gen vertreten zwei Vor­standsmit­glieder, von denen ein­er der Vor­sitzende oder stel­lvertre­tende Vor­sitzende sein muss, den Vere­in gemein­sam.

 

§ 11

(1)       Der Vor­stand tritt min­destens sechs Mal im Jahr zusam­men.

(2)       Zu den Sitzun­gen wird schriftlich, unter Angabe der Tage­sor­d­nung, ein­ge­laden.

(3)       Der Vor­stand ist beschlussfähig, wenn min­destens die Hälfte sein­er Mit­glieder anwe­send sind. Er fasst seine Beschlüsse mit ein­fach­er Mehrheit, soweit diese Satzung nichts Anderes bes­timmt.

(4)       Über die Vor­standssitzun­gen wird eine Nieder­schrift erstellt, die vom Sitzungsleit­er und Pro­tokollführer unterze­ich­net wird.

 

Anzuwen­den­des Recht

§ 12

(1)       Der Vere­in wen­det die Grun­dord­nung des kirch­lichen Dien­stes im Rah­men kirch­lich­er Arbeitsver­hält­nisse in der jew­eils vom Bischof von Osnabrück in Kraft geset­zten Fas­sung an.

(2)       Er unter­ste­ht der bis­chöflichen Auf­sicht nach Maß­gabe des Kirchen­rechts.

 

Satzungsän­derung und Auflö­sung des Vere­ins

§ 13

(1)       Zur Änderung der Satzung und zur Auflö­sung des Vere­ins ist eine Stim­men­mehrheit von 3/4 der in der Mit­gliederver­samm­lung erschiene­nen Mit­glieder erforder­lich.

(2)       Soll über eine Satzungsän­derung entsch­ieden wer­den, so muss die Ladung zur Mit­gliederver­samm­lung den Vorschlag hierzu enthal­ten.

(3)       Die Auflö­sung des Vere­ins kann nur in ein­er beson­deren, zu diesem Zweck ein­berufe­nen, Mit­gliederver­samm­lung erfol­gen.

(4)       Im Falle der Auflö­sung oder Aufhe­bung des Vere­ins oder bei Weg­fall des bish­eri­gen Zweck­es fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins an den Diöze­san SKM oder den Diöze­san Car­i­tasver­band, der es unmit­tel­bar und auss­chließlich für gemein­nützige, mildtätige oder kirch­liche Zwecke nach Möglichkeit im Sinne des SKM zu ver­wen­den hat.

(5)       Der Beschluss über die Ver­wen­dung des Vere­insver­mö­gens bei Auflö­sung des Vere­ins darf erst nach Ein­willi­gung des Finan­zamtes aus­ge­führt wer­den.

 

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Heinz Rolfes                                                              Her­mann-Josef Schmeinck

Vor­sitzen­der                                                              Geschäfts­führer

 

Der ein­gere­ichte Wort­laut der Satzung stimmt mit dem Beschluss über die Änderun­gen vom 26.06.2018 und die unverän­derten Bes­tim­mungen stim­men mit dem zulet­zt zum Reg­is­ter ein­gere­icht­en voll­ständi­gen Wort­laut der Satzung übere­in.